#ÖPNVfüralle: Stadtspaziergang

Am 1.April werden die Ticketpreise der SSB in Stuttgart um 2,66% erhöht.
Dies macht zum einem den ökologischen ÖPNV unattraktiver.

Zum anderen werden Menschen mit geringerem Einkommen dadurch nochmal extra belastet, denn gerade Menschen mit geringem Einkommen nutzten den verhältnismäßig relativ günstigen ÖPNV.

Angesichts einer verheerenden Klimakatastrophe die uns bevorsteht und der montanen sich verschärfenden gesellschaftlichen Situation in denen einige wenige auf unglaublichem Reichtum sitzen während viele darum Kämpfen müssen ihren Alltag zu finanzieren ist eine solche Fahrpreiserhörung eindeutig ein Schritt in die falsche Richtung.

Klar ist ,das wir das als Teil der Klimagerechtigkeitsbewegung nicht einfach so hinnehmen.Im Zuge unserer Kampagne gegen die Ticketpreiserhörungen „ÖPNV für alle“ haben wir am 13.03
einen Stadtspaziergang veranstaltet um auf Profiteure und Beteiligte an der Fahrpreiserhöhung und der allgemeinen Mobilitäts Situation in Stuttgart hinzuweisen.

Unser Stadtspaziergang begann am Innovationszentrum von Mercedes am Berliner Platz.
Mit dem Innovationszentrum versucht Mercedes seine Autos als neu Innovativ und modern zu inszenieren. Mit einem Wandbild ,dass die Vorzüge des ÖPNV zum Auto herausstellte machten wir deutlich ,dass das Auto aufgrund der Klimakrise, enormem Flächenverbrauch und hohen Kosten nicht das Verkehrsmittel der Zukunft ist.

Dann Zogen wir weiter zum Parteibüro der Grünen. Politiker*innen der Grünen sind für die Fahrpreiserhöhungen mitverantwortlich. Generell hatten die Grünen in Stuttgart genug Möglichkeiten den ÖPNV auszubauen und attraktiver zu machen. Dem sind sie aber kaum nachgekommen. Nicht verwunderlich denn Grün ist bei den Grünen nur ihr Name und ihr Logo.

In derr Praxis setzen sich die Grünen für eine Starke Autoindustrie ein. Um das Image der Grünen gerade zu-rücken hängten wir einige Papp-Kretschmans mit Zitaten von ihm aus die das Untermalten:„Wir müssen alles dafür tun, dass wir Autoland bleiben“
Der Ministerpräsident von Baden-Württemberg fährt ’n Daimler – Baschta!“

In Stuttgart leben über 400 Einkommensmillionäre und weit mehr Vermögensmillionäre.
Während viele darum kämpfen ihre Miete, ihr Ticket oder ihre Schulden zu bezahlen kaufen sie sich überteuertem Zeug, wie Uhren die wesentlich teurer sind als das Jahresgehalt des großteils der Bevölkerung. Anstatt uns zur Kasse zu bitten um den ÖPNV zu bezahlen könnte man das Geld dieser Menschen sinnvoll Verwenden und in den ÖPNV stecken. Im Dorothenquatier dem Shopping Viertel der reichen mit Tesla,Rolex,Louis Vuitton , hängten wir deshalb Bekanntmachungen auf laut denen die Reichen mit Vermögensabgaben den ÖPNV finanzieren sollten.

Weiter ging es durch den Schlossgarten hin zur S21-Baustelle.
S21 ist ein Beispiel verfehlter Verkehrspolitik schlechthin. S21 kostet Unmengen an Geld, ist umweltschädlich und wird die Kapazitäten für Zugverkehr erheblich reduzieren.
Aber Hauptsache Immobilienkonzerne machen Profite mit freiwerdenden Gleisflächen.
Um noch ein mal auf die Unsinnigkeit dieses Projekts und auf die Interessen nach denen Mobilität gestaltet wird einzugehen haben wir am Bauzaun der Baustelle Schilder mit Fakten ,die gegen S21 sprechen aufgehängt.

Alles in allem war es ein erfolgreicher Tag. Doch damit sind wir noch lange nicht fertig so findet am 1.April unsere Kundgebung gegen die Fahrpreiserhörungen statt. Und wer Lust hat Längerfristig aktiv zu werden kann gerne bei uns auf dem offenen Treffen mitmachen ,es findet jeden 1. Dienstag im Monat im Linken Zentrum Lilo Hermann statt, natürlich achten wir dabei auf Coroan Schutz, kommt vorbei wenn ihr wollt oder schreibt uns an.

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