Infoveranstaltung am Samstag, 19.09.

Wie läuft die Ende Gelände-Aktion ab? Was soll ich zu Ende Gelände mitnehmen? Von wann bis wann sind wir unterwegs? Was steckt hinter der Personalienverweigerung ?

Diese und viele weitere Fragen werden wir bei der Infoveranstaltung am Samstag, 19.09. um 19 Uhr im Linken Zentrum Lilo Herrmann beantworten. Nach dem Aktionstraining um 15 Uhr bekommt ihr hier alle wichtigen Infos, die ihr braucht um an der Massenaktion teilzunehmen. Wenn ihr euch noch unsicher seid, ob ihr mitkommen wollt, kann euch diese Veranstaltung helfen euch zu entscheiden.

Stuttgart goes Ende Gelände!

In einer Massenaktion des zivilen Ungehorsams werden wir Ende September für das Bestehen der Dörfer, eine ernsthafte Klimagerechtigkeit und für einen echten Systemwandel einstehen. Du willst mehr über uns erfahren?
Dann auf geht’s, ab geht’s zur Info-Veranstaltung und zum Aktionstraining:

Info-Veranstaltung
Samstag, 12.09. | 16 Uhr im oberen Schlossgarten
Aus den fünf Perspektiven Klassenfrage, Feminismus, Generationenfrage, Neokolonialismus sowie Ökologie und Herrschaft wollen wir euch die Themen Klimagerechtigkeit und Systemchange näher bringen.
Damit das Ganze nicht ausufert, haben wir uns etwas besonderes überlegt. Lasst euch überraschen!
Zudem erhaltet ihr die neuesten Infos zur Massenaktion rund um den 27. September.

Aktionstraining, Rechtshilfe- und allgemeine Infos
Samstag, 19.09. | 15 Uhr im Lilo Herrmann
Eine konkrete Vorbereitung auf die Aktion erhaltet ihr im Aktionstraining.
Hier erfahrt ihr auch alles weitere zu möglichen rechtlichen Folgen und der Personalienverweigerung. Anschließend erhaltet ihr um 19 Uhr hier die abschließenden Infos wie z.B. zur Anreise und Packliste.
Daran anschließend können wir uns in der KüFa/Vokü wieder stärken.

Also sei dabei! Gemeinsam nehmen wir den Kohleausstieg selber in die Hand!

Infoveranstaltung am 12.09.

Am 12.09. machen FFF Stuttgart, Ende Gelände Stuttgart, die IL Stuttgart, Extinction Rebellion, LB² und wir eine Infoveranstaltung zu Ende Gelände im Schlossgarten. Die Infoveranstaltung beginnt dort um 16 Uhr. Thematisch wird es bei der Infoveranstaltung um verschiedene Aspekte zum Thema Klimagerechtigkeit gehen. Zusätzlich wird es erste Infos zu den Ende Gelände-Aktionen Ende September gehen. Dabei wird jeweils eine Gruppe eine Station betreuen, bei der es jeweils einen kurzen Vortrag zu einem der verschiedenen Aspekte von Klimagerechtigkeit gibt. Nach den Vorträgen gibt es Raum für Diskussionen und gegen Ende gibt es dann allgemeine Infos zur Ende Gelände-Aktion. Auch Tickets für die Anfahrt sind natürlich vor Ort. Kommt vorbei!

Terminübersicht Ende Gelände

Hier eine Übersicht über die wichtigsten kommenden Termine bis zur Massenaktion im Rheinland und eine Auflistung der Verkaufsstellen für die Busfahrkarten.

Samstag, 22.08. um 12 Uhr: Aktionstraining und anschließender Filmabend im Württembergischen Kunstverein Stuttgart e.V. (Schlossplatz 2, 70173 Stuttgart)

Samstag, 29.08. um 19 Uhr: Lesung + rechtlicher Input im SÖS.Treff (Arndtstr. 29, 70197 Stuttgart)

Samstag, 05.09. Aktionstag: überall in der Stadt + 19 Uhr Film beim Württembergischen Kunstverein Stuttgart e.V. (Schlossplatz 2, 70173 Stuttgart)

Samstag, 12.09. um 16 Uhr: Info-Veranstaltung im oberen Schlossgarten

Samstag, 19.09. um 16 Uhr: Aktionstraining von EG + 19 Uhr Info-Veranstaltung. Beides im Linken Zentrum Lilo Herrmann (Böblingerstr. 105, 70199 Stuttgart)

Verkaufsstellen für die Busfahrt:

DemoZ (Wilhelmstr. 45/1, 71638 Ludwigsburg)
Raupe Immersatt (Johannesstr. 97, 70176 Stuttgart)
Linkes Zentrum Lilo Herrmann (Böblingerstr. 105, 70199 Stuttgart)

Die Kohleindustrie blockieren!

Ende Gelände – Kohle stoppen. Klima schützen!

Rund um den 26./27. September fahren wir mit „Ende Gelände“ ins Rheinland, um dort mit Massenaktionen die Kohleindustrie zu blockieren. Dort befindet sich das größte deutsche Braunkohlerevier. Circa ein Drittel der gesamten CO²-Emissionen Deutschlands stammen aus der dort geförderten Kohle. Dem Abbau fielen bereits 50 Dörfer zum Opfer, von anderen direkten Auswirkungen wie Luftverschmutzung oder Absenkung des Grundwasserspiegels ganz zu schweigen. Und auch die negativen Folgen des, durch CO²-Emissionen verursachten, Klimawandels sind bereits jetzt zu spüren: Dürren und Überschwemmungen, Waldsterben, der Kollaps von ganzen Ökosystemen bahnt sich an und somit der Verlust unserer Lebensgrundlage. Bis 2040 müssen 200 Millionen Menschen aufgrund des Klimawandel aus ihrer Heimat fliehen. Bereits heute muss die Hälfte aller Flüchtenden ihre Heimat aufgrund der Folgen des Klimawandels verlassen. Den globalen Süden treffen die Folgen noch deutlich stärker als die Industrienationen im globalen Norden.

Weiterlesen „Die Kohleindustrie blockieren!“

Kundgebung gegen die Kaufprämie für E-Autos

Keine Prämien für Umweltzerstörung!

Diese Woche war eine schlechte fürs Klima. Die Erhöhung der ökologisch unsinnigen und unsozialen Kaufprämie für E-Autos trat in Kraft. Außerdem stimmte heute der Bundestag für das Kohleeinstiegsgesetz und hat somit das 1,5 Grad Ziel ganz offiziell beerdigt.

Diese Schweinereien werden wir nicht unwidersprochen hinnehmen! Gemeinsam mit Fridays for Future sind wir deshalb heute auf die Straße gegangen und haben mit einer Kundgebung gegen das Konjunkturpaket demonstriert.

Wir Klimaaktivist*innen versammelten uns mitten in der Innenstadt auf dem Schlossplatz. Davor fand bereits eine spontane Mahnwache von Fridays for Future gegen das Kohleeinstiegsgesetz vor dem Rathaus statt. Viele der Aktivist*innen beteiligten sich anschließend an der Kundgebung auf dem Schlossplatz.

Weiterlesen „Kundgebung gegen die Kaufprämie für E-Autos“

Unser kommendes monatliches Treffen

Am Dienstag, 07. Juli, treffen wir uns wieder wie gewohnt live und in echt um 19 Uhr im Linken Zentrum Lilo Herrmann zu unserem monatlichen offenen Treffen. Kommt vorbei, bringt Freunde mit, es gibt viel zu besprechen. Konkret wird es darum gehen, wie wir uns an den Ende Gelände Protesten am 27. September im Rheinland beteiligen, kommende Vernetzungsprojekte in der Klimagerechtigkeitsbewegung und eine weitere Auseinandersetzung rund um das Thema Mobilität und Gesellschaft. Wir freuen uns auf euch und eure Ideen.

Kundgebung „Keine Prämien für Umweltzerstörung“

Nun ist es also soweit, die Regierung leitet ein umfangreiches Konjunkturpaket in die Wege, um die, durch die Krise geschwächte, Wirtschaft wieder in Fahrt zu bringen. Bei den großen deutschen Industriekonzernen stehen Kurzarbeit und massenweise Entlassungen an, wie z.B. beim Automobilzulieferer ZF, welcher bis zu 15 000 Stellen abbauen möchte. Angeblich sei dieses Paket auf Klimaschutz und die Förderung von Zukunftstechnologien ausgerichtet und soll eine sozialpolitische Komponente enthalten. Teil dieses Paketes ist u.a. die umfangreiche Erweiterung der staatlichen Förderung, rund um die E-Mobilität. Konkret heißt das: Eine Kaufprämie für E-Autos. Inwiefern diese Maßnahme die selbst formulierten Ziele von Klimaschutz, Förderung von Zukunftstechnologien und Sozialem erfüllt, ist mehr als fraglich. Dass E-Autos angeblich klimafreundliche Autos seien, ist ein fataler Trugschluss. Sie sind nachweislich ähnliche Dreckschleudern, wie mit Diesel oder Benzin angetriebene Autos. Sie sind also keine Technologie der Zukunft wie Politik und Wirtschaft gerne vorgaukeln. Der Gewinner ist wieder einmal die Automobilindustrie, die nicht zum ersten mal Finanzzuschüsse bekommt. Die Regierung unterstützt große Konzerne und stärkt damit den zukunftslosen Individualverkehr, anstatt endlich den öffentlichen Nah- und Fernverkehr umfangreich auszubauen.

Hinzu kommt: Eine Kaufprämie für Neuwagen ist nur für eine soziale Schicht von Vorteil: Gutbetuchte Leute, die es sich überhaupt erst leisten können, einen Neuwagen zu kaufen und nun zusätzlich einen netten Bonus von der Regierung erhalten. Nicht nur, dass die Kaufprämie nicht direkt von der Mehrheit der Bevölkerung genutzt werden kann, auch das durch die Kaufprämie erwirtschaftete Geld landet nicht bei den von Kurzarbeit und Stellenabbau betroffenen Beschäftigten, sondern in den Taschen der Kapitalisten. Und hinter dieser Ungerechtigkeit steckt System: Ein System, welches auf Ausbeutung basiert und auf nichts Anderes als Profite aus ist, der Kapitalismus. Wirklich ökologische und soziale Projekte bleiben auf der Strecke, da sie wirtschaftlich nicht profitabel sind und keine Gewinne bringen.

Bringt Euren Mund-Nasen-Schutz mit, haltet den Mindestabstand ein und lasst uns gegen die unsoziale und ökologisch unsinnige Kaufprämie und für einen sinnvollen Umgang mit Wirtschafts- und Klimakrise auf die Straße gehen. Schluss mit der Ausbeutung von Mensch und Natur:

System change not climate change!

Freitag 03.07.2020 18 Uhr Schlossplatz

Save Sundarbans! Stop Fichtner!

Die Stuttgarter Firma Fichtner unterstützt den Bau eines Kohlekraftwerks in Bangladesch, das nicht nur absoluter Klimaunsinn ist, sonder auch noch UNESCO Weltkulturerbe zerstört!

Der ca 10 Jahren andauernde Protest ist vor Ort aufgrund von Repressionen und Vertreibung nicht mehr sicher für die Bewohner des Mangrovenwaldes Sundarbans – deswegen führen wir ihn zusammen mit @extinctionrebellionstuttgart @ende_gelaende.stuttgart @gruene_jugend_stuttgart IL Stuttgart und dem Klima- und Umweltschutzbündnis Stuttgart hier fort!

Die Gründe des Protests sind vielfältig und lassen sich mit Neokolonialismus, Profitstreben, europäischer Wichtigtuerei und glattem Nichtrespekt für andere Völker sowie die Zukunft aller zusammenfassen.

Los geht’s am Freitag mit einer Mahnwache vor den Toren Fichtners! Sei ab 12 Uhr dabei und zeig mit uns, dass es mit diesen Bestrebungen ein für allemal ein Ende hat!

Verkehrswende statt #Abfckprämie!⁣⁣

Bild: @benengelhard

Fridays for future ruft am Freitag zum Protest gegen die Abwrackprämie auf:

  1. Keine Abwrackprämie 2.0 – keine Staatshilfen für fossile Industrien!⁣⁣
    ⁣⁣
    Die Autokonzerne stecken in der Krise. Die weltweiten Überkapazitäten, aufgeflogenen Betrügereien bei Abgaswerten und die zunehmende Kritik an einer allein auf das Auto ausgerichteten Verkehrspolitik lassen ihre Zukunft alles andere als rosig erscheinen.⁣⁣
    ⁣⁣
    Nun nutzen die deutschen Autokonzerne wie der hier ansässige Daimlerkonzern die Corona-Pandemie, um vom eigenen Versagen abzulenken und öffentliche Hilfsgelder einzufordern.⁣⁣
    Autolobby und Ministerpräsidenten der ‚Autoländer‘ allen voran der grüne Ministerpräsident Baden-Württembergs Kretschmann drängen die Bundesregierung zu Subventionen in Anlehnung an die „Abwrackprämie“ von 2009. Auf dem Autogipfel Anfang Mai wurden die Entscheidung über solche Subventionen noch verschoben. Anfang Juni soll nun die Entscheidung über Kaufanreize, also eine „Abfrackprämie 2.0“ fallen.⁣⁣
    Wir sagen: Nicht mit uns!⁣⁣
    ⁣⁣
    Die eskalierende Klimakrise macht einen grundlegenden Umbau des Verkehrssystems unausweichlich.⁣⁣
    ⁣⁣
    Deswegen: Nein zur #Abfckprämie – für eine radikale Verkehrswende und eine Konversion der Autoindustrie!⁣⁣



    In Zeiten von Corona können wir als Fridays For Future und Ende Gelände keine Massenversammlungen veranstalten, wie wir es normalerweise tun. Der Aufforderung Kretschmanns, es solle kommen, wer bessere Ideen hätte, wollen wir aber nachkommen: 100 Kuscheltiere aus unseren Kinderzimmern werden 100 bessere Ideen anstelle einer Abwrackprämie präsentieren.⁣⁣
    ⁣⁣
    Wir laden euch ein, dazu zu kommen! Seid am Freitag, den 29.05.20 um 14 Uhr zur Kundgebung auf den Rathausplatz, um mit uns gegen die #Abfckprämie und für eine radikale Verkehrswende zu demonstrieren.⁣⁣
    ⁣⁣
    Wir tun dies verantwortungsbewusst, indem wir Hygiene- und Abstandsregeln einhalten.⁣⁣
    ⁣⁣
    Bringt Kuscheltiere und bessere Ideen als die #Abfckprämie mit!⁣⁣
    ⁣⁣
    #nichtaufunseremrücken #fridaysforfuture #fridaysforfuturestuttgart #klima #abfckprämie #abfuckprämie #abrwrackprämie #kretschmann #bw #stuttgart #stuttgart0711

  2. Statt mit Steuergeldern klimaschädliche fossile Industrien zurück zum ‚business as usual‘ zu führen und die Profitinteressen von Vermögensbesitzer*innen zu bedienen, sollte genau jetzt die Chance für einen Wandel ergriffen werden. Staatshilfen darf es nur für den sozial-ökologischen Um- und Rückbau dieser Industrien geben, im Fall der Autoindustrie für eine Umstellung der Produktion auf ‚Verkehrswendemittel‘ wie Straßenbahnen, E-Busse und -Lieferwagen oder Lastenräder. Öffentliche Gelder müssen für eine radikale Verkehrswende und gerechte Mobilität für Alle genutzt werden: Statt immer mehr und größerer Autos brauchen wir massive Investitionen in den öffentlichen Personenverkehr sowie die Förderung von Fuß- und Radverkehr!⁣⁣
    ⁣⁣
    Als lokale Klimagerechtigkeitsgruppe Stuttgarts beteiligen wir uns an dem dezentralen Aktionstag von Sand im Getriebe und sagen „Nein“ zu den Corona-Subventionen für diese klimaschädliche Industrie und im speziellen „Nein“ zur #Abfckprämie.⁣